Rezept für eine Kürbis-Suppe mit Curry-Note

Ich liebe Kürbis! Glücklicherweise wird mir der Kürbis auch von Ayurveda wärmstens ans Herz gelegt. Diese Suppe kommt mit einer leichten Curry-Note und stimmt ein auf den Herbst. Es wird kuschelig!

Ergibt ca. 1,5 Liter Suppe

 

1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis

1 säuerlicher Apfel

1 Stange Porree oder eine Schalotte

1/2 Knolle Sellerie oder Fenchel

1-2 Kartoffeln wenn zur Hand.

Etwas Öl/Ghee

Kokosmilch - Menge nach Konsistenz

1 Stängel Zitronengras

1 TL Curry-Mischung

Gut zu wissen:

Die Curry-Mischung bestimmt die Note der Suppe. Hier könnt ihr gerne experimentieren. Ich habe sie sowohl mit einer selbst gemachten Curry-Mischung gekocht, als auch mit einer herrlichen Orange-Curry-Mischung vom Online-Shop Zauber der Gewürze. Beides lecker!

Nach Ayurveda ist der süßliche Geschmack des Kürbis besonders empfehlenswert für Menschen, die sehr viel Vata-Energie in ihrer Konstitution haben - ich zum Beispiel. Es ist also vermutlich kein Zufall, dass mir Kürbis so vorzüglich schmeckt. Ich warte jedes Jahr auf die Kürbis-Saison, so wie andere auf die Erdbeeren im Juni, die mich weitestgehend kalt lassen. 

Apfel, Zitronengras und Kokosmilch verleihen der Suppe eine leichte Frische, das Curry sorgt für Wärme – eine Wohltat für die ersten kühleren Abende im Jahr. Lasst es euch schmecken!

So geht's

  1. Gemüse putzen und zerkleinern
  2. Zitronengras vierteln und zusammenknoten oder in ein Teesieb tun (ich verwende dies häufig, um das Zitronengras oder andere Gewürze nach dem Kochen leichter wieder entfernen zu können).
  3. Ghee oder Öl im Topf erwärmen und das Curry andünsten, bis es sein Aroma entfaltet. 
  4. Das Gemüse ca. 5 Minuten andünsten.
  5. Mit Kokosmilch und so viel Wasser ablöschen, dass das Gemüse gerade eben mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  6. Das Zitronengras-Ei hinzugeben.
  7. Alles kurz aufkochen und dann bei niedriger Hitze 20 Minuten köcheln lassen.
  8. Zitronengras-Ei entfernen und die Suppe mit dem Zauberstab pürieren. Ihr könnt die Suppe sämig fein pürieren oder stückig lassen, ganz wie ihr mögt.
  9. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  10. Mit Kürbiskernöl und ein paar frischen Kräutern und Nüssen garnieren.

Wohl bekommt's!