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Porridge – ein warmes Frühstück mit Tradition

Ayurveda liebt Haferschleim - ein warmes Essen, das schnell Energie spendet und der Magenschleimhaut schmeichelt. Für erhitzte wie sorgenvolle Gemüter ist dieses das ideale Frühstück. Es gibt unzählige Kombinationsmöglichkeiten, je nach Saison und Laune. Lasst euch inspirieren!

Porridge mit Banane und Pecan-Nüssen

Für dich allein:

Mit KÜRBIS & ÄPFELN

1/2 Haferflocken

1 Cup Flüssigkeit (Wasser, Getreidemilch)

Etwas Salz

1 Cup Kürbis-Püree

Zimt, Sternanis, Ingwer

Ein halber Apfel

Etwas Rohrrohrzucker

Thymian oder Salbei oder Nüsse als Topping

Etwas Ghee, Butter oder Öl

Mit BANANE & PECAN-NÜSSEN

1/2 Cup Haferflocken

ca. 1 Cup Flüssigkeit

Etwas Vanille

Etwas Muskatnuss

1 TL Mascobado-Zucker

1/2 Banane

Maple Syrup

3-4 Pecan-Nüsse, geröstet und zerdrückt

 

Gut für den Magen

Nicht nur Ayurveda liebt Porridge, auch in Büchern zu Reflux und Magenschleimhaut-Entzündungen habe ich über die wohltuende Wirkung von Haferbrei gelesen. Hafer ist als Getreide an sich sehr gut verträglich. Derzeit ist Hafer regelrecht in Mode, dank vieler Mineralien und Vitamine.

Wärmende Gewürze

Viele Gewürze der ayurvedischen Porridge-Rezepte (Zimt, Nelken, Anis) wärmen von innen und kommen einem nicht nur zufällig aus der Weihnachtsbäckerei bekannt vor. Das macht Porridge zu einem optimalen Frühstück in der kalten Jahreszeit. 

Doch es lässt sich auch anders kombinieren: Vanille und Banane bilden ebenfalls eine schöne Kombination. Die karamellige Süße vom Mascobado-Zucker und Maple Syrup runden den Porridge mit Banane ab. Beim Ayurveda kommt es auf die Kombination der Zutaten und Gewürze an, die entweder noch zusätzlich Wärme spenden können oder auch nicht. So passt Porridge in nahezu jeder Jahreszeit auf den Frühstückstisch, außer vielleicht im Sommer. Weiter Kombinationsmöglichkeiten findest du am Ende des Rezepts.

So geht's

  1. Alles in ein Töpfchen: Porridge-Mischung bzw. Haferflocken, Kürbis-Mus, Zimt, Ingwer. Ich röste dies leicht an, gieße anschließend Flüssigkeit an und füge etwas Salz hinzu.
  2. Bringe das Porridge zum Kochen und lasse es bei kleiner Hitze leicht köcheln - dabei immer gut umrühren, sonst bappt es am Topfboden an. Porridge sollte nicht zu fest, sondern noch zähflüssig sein - im Zweifel etwas mehr Flüssigkeit nehmen.
  3. Porridge vom Herd nehmen und im Topf noch etwas ziehen lassen.
  4. Währenddessen bereite ich meist die Äpfel vor: Ich dünste sie in etwas Ghee, Butter oder Öl an und überstreue sie dann mit einer Messerspitze Salz, füge ein paar Sternanis hinzu und ca. 1 TL Rohrrohrzucker und warte, bis der Zucker zu karamellisieren beginnt. 
  5. Sobald der Zucker karamellisiert,  gieße eine wenig Wasser an, um aus dem Karamell einen dickflüssigen Sirup zu machen - wirklich nur ein wenig! Sobald die Äpfel weich sind, kann angerichtet werden!

Variationen

  • Früchte und Gemüse, die sich leicht angedünstet sehr gut für Porridge eignen: Banane, Apfel, Birne, Heidelbeeren, Kürbis, Aprikosen.
  • Kombiniert mit Nüssen und Körnern, die wichtige Proteine und Mineralien spenden: Pecan-Nüsse, Wallnüsse, Mandeln, Leinsamen, Sesam, Pistazien.
  • Süße kommt von Trockenfrüchten, die eingeweicht im Porridge mitgekocht werden – z.B. Datteln, Sultaninen – oder Zucker bzw. Maple Syrup.
  • Auch bei der Porridge Basis lässt sich bei Bedarf variieren. Bisweilen ziehe ich Hirse-Flocken den Haferflocken vor, die Wirkung auf die Doshas unterscheidet sich jedoch (Hirse ist trocken und erhöht ggf. VATA bzw. PITTA.

Für welche Version du dich auch entscheidest: Ich wünsche einen guten Start in den Tag!