Grünes Pesto - Ayurvedisch angehaucht

Kräuter-Pesto à la Ayurveda

Wer, wie ich, keinen Knoblauch verträgt, kann bei diesem Pesto ohne Bedenken zulangen: Kein Knoblauch, kein Parmesan, kein Basilikum: Petersilie und Rucola, die Kräuter dieses Pestos, wirken beruhigend auf den Magen. Getrockneter Ingwer verleiht Würze: Herrlich!

Pesto in ein Segen gerade dann, wenn es schnell gehen soll. Auch die Zubereitung dauert nicht lang. Wie oft habe ich mich schon am Ende eines langen Tages gefreut, als ich ein Glas Pesto im Kühlschrank gefunden habe. 


Für 2 mittelgroße Gläser:

2 Bund frische glatte Petersilie

1 Bund frische Rauke

1 3/4 Cup Oliven- und/oder Sonnenblumenöl

1 Cup/Tasse Mandeln & Wallnüsse
ca. 1 TL grobes Mehrsalz, gemahlen

1/2 gemahlenen Ingwer

Etwas Pfeffer

Gut zu wissen:

Gib am Ende auf das Pesto im Glas eine leichte Schicht Olivenöl. Sie versiegelt die  Oberfläche und schützt das Pesto, so dass es nicht braun wird. Es hält sich so länger: Im Kühlschrank ungefähr eine Woche.

Pesto ist ein Alleskönner!

So köstlich und vielseitig. Nudeln werden mit Pesto binnen kürzester Zeit zu einer frischen, schnellen Mahlzeit. Pesto schmeckt auf Brot ganz vorzüglich, wie ich beim veganen Frühstück im Café unter den Linden im Schanzenviertel immer wieder festelle. Pesto verleiht Suppen einen kleinen Frische-Kick. Pesto ist meine Art des Smoothies, denn für Säfte habe ich wenig übrig.

Der Grund, weshalb ich Pesto am liebsten selbst mache ist nicht nur, dass ich so auf Knoblauch verzichten kann, auch die Kräuter-Basis ist bei mir eine andere. Grundsätzlich spricht nichts gegen Basilikum (ich liebe dessen Duft und Geschmack!), im ayurvedischen Sinne wirkt Basilikum jedoch erhitzend, so dass ich versuche, nicht zu viel davon zu essen. Petersilie und Koriander dagegen kühlen schnell aufbrausende Gemüter wie meines. 

Kräuter waschen, trocken schütteln und von den Stielen zupfen! Auf geht's!

Leckeres Pesto in unter einer Stunde:

  1. Petersilie und Rucola unter fließend Wasser kurz abspülen und trocken schütteln.
  2. Die Blätter der Petersilie vom Stängel zupfen. 
  3. Beim Rucola entferne ich meist ebenfalls die Stängel, da sie angeblich viel Nitrate enthalten, und sortiere welke Blätter heraus.
  4. Als nächstes röste ich Mandeln an und hacke sie anschließend grob. Sie sollten etwas abkühlen, bevor alle Zutaten für das Pesto zusammengemischt werden.
  5. Dann schichte ich die Zutaten Stück für Stück im Mixer: Mandeln, Kräuter, Salz, Ingwer, dann gießen ich mit Olivenöl auf. Ich verwende am Anfang erst einmal die Hälfte des Öls und gieße, je nach dem, wie sich die Masse verbindet, etwas mehr an. Meist komme ich auf insgesamt 1 3/4 Cup.
  6. Pesto abschmecken und ggf. nachjustieren. Wenn alles fertig ist, geht's in kleine Gläser. Auf das Pesto gebe ich meist eine leichte Schicht Olivenöl, sie versiegelt das Pesto und hilft es zu konservieren. Oder man isst es sofort. Geht natürlich auch.
Zum Beispiel Nudeln mit Pesto und 2 Cherry-Tomaten. Wohl bekommt's!