Rezept: Kürbis-Pancakes!

Allein die Farbe! Goldgelb! Kürbis-Pancakes bringen die Gerüche und den Geschmack von Weihnachten zurück auf unseren Frühstückstisch. Nach einem Monat Abstinenz in der Sonne schlägt mir der Hamburger Februar deutlich auf das Gemüt. Die wärmenden Gewürze bringen die Erinnerung an die schönen Seiten des Winters zurück: Dicke Socken, eine Zeitung, goldgelbe Pancakes... und heimlich träume ich vom Frühling.


Für 4 Leute brauchst du:

2 Cup (1x Weizen-, 1x Dinkelmehl)
1 TL Backpulver

1/2 TL Backnatron

1 TL Zimt

1 TL Ingwer

Etwas Muskatnuss

Eine Messerspitze Nelke, gemahlen

Eine reichliche Messerspitze Vanille

1 1/2 Cup Kürbis-Puree

1 großes Ei

Saft einer halben Zitrone oder Limette

1 1/2 Cup Hafer- oder andere Milch

1 EL Butter oder Ghee
3 EL Zucker

Gut zu wissen:

Der Teig lässt sich auch am Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Bitte rührt Backpulver und Backnatron dann erst später unter, wenn Ihr den Teig aus dem Kühlschrank holt (ca. 10 Minuten vorm Pancakes-Frühstück).

Daniel ist kein Freund von Experimenten bei Pancakes. Ich vermute zwei Gründe: Daniel ist beim Essen ohnehin eher konservativ, noch dazu hat er schon einige Pancake-Experimente miterleben dürfen (ich erinnere mich da an eine Version Cocos-Pancakes, die sowohl ungenießbar, als auch unansehnlich war). Wir haben unsere zwei Pancake-Rezepte, einmal mit Banane, einmal mit einer schönen Zimt-Note, that's it. Das machen wir immer so. Mit anderen Worten: Diesen Test habe ich untergejubelt. Zum Glück: Kürbis-Pancakes sind ein Traum (finde ich)!

Frühstück: die schönste aller Mahlzeiten. Man ist ausgeruht und jung, hat sich noch nicht geärgert und ist voll neuer Hoffnungen und Pläne.

Heinrich Spoerl

Besonders am Wochenende. Es gibt so viele Möglichkeiten. Daniel möchte wandern, ich möchte surfen, da spricht einiges für meine zweite Liebe Portugal. Die Türkei fände ich auch spannend, besonders nun da mein Bildungsurlaub in der Sternschanze wegen zu geringer Teilnahme nicht stattfindet. Oder eine Radtour, wie die entlang der Havel und Elbe. Ich möchte den Flur streichen, meine Boxen loswerden, auf den Markt fahren: Samstage & Sonntage stecken voller schöner Pläne.

Da mag ich es, wenn das Frühstück einfach beginnt: Ein paar Pancakes mit Maple Syrup und karamelisierten Äpfeln, ein guter Kaffee und gute Gesellschaft. Und so geht's:

  1. Für die Pancakes kombiniert man zunächst die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Backnatron) in einer Schüssel, und die flüssigen Zutaten (Gewürze, flüssiges Ghee, Hafermilch, Zucker, Ei, Kürbis-Puree) in einer zweiten Schüssel. 
  2. Ob Du die flüssigen Zutaten mit einem Schneebesen oder einer Gabel/Löffel verrührst, oder mit einem Rührgerät (ich habe jetzt wieder eins!) macht keinen Unterschied, wichtig ist, dass alle Zutaten gleichmäßig miteinander verbunden sind. 
  3. Dann gibst Du die flüssige Mischung zu Mehl & Co. Achte dabei darauf, dass Du alle Zutaten nur leicht verrührst. "Mehlpolster" im Teig sollte es nicht geben, der Teig kann aber ruhig etwas klumpig sein. Ähnlich wie bei Muffins verbinden sich die Zutaten mit der Wärme am Ende optimal.
  4. Los geht's mit den Pancakes. Heiz die Pfanne ordentlich hoch und drehe sie dann auf mittlere Hitze runter. Gib etwas Ghee oder Butter in die Pfanne, wenn es geschmolzen ist, gib eine Kelle des Teigs in die Mitte der Pfanne. Etwa 1-2 Minuten von jeder Seite sollten sie gebacken werden. Man erkennt dies zu Beginn sehr schön an Luftblasen, die den Teig durchziehen. Dreht man die Pancakes um, sollte der Teig leicht aufgehen. Goldgelb sind sie richtig.

Das Rezept reicht für 4 Personen (wirklich), auch wenn Daniel & ich es in der Regel für uns zwei allein backen. Entweder essen wir zu viel, oder wir behalten den Rest für den folgenden Tag. Wohl bekommt's!