Sonntag #1: Bananen-Hafer-Pancakes

Dies ist kein ayurvedisches Rezept, es stammt aus meinem Anti-Reflux-Kochbuch. Reflux bedeutete für mich anfangs so viel Verzicht, dass ich es gar nicht glauben konnte, dort ein solches Rezept zu finden. Die Pancakes sind super soft, spongy, und haben eine angenehme Süße dank der Bananen. Daniel sagt, es ist sein liebstes Pancakes-Rezept - von all denen, die ich bereits versucht habe. Und das waren viele.

Bananen-Hafer-Pancakes

Für 4 Leute brauchst du:

1/2 Cup Hafermehl (einfach Haferflocken in der Kaffeemühle mahlen)

1/2 Cup Weizenmehl

1 TL Backpulver

1/2 TL Salz

2 Eier

2 EL brauner Zucker

3 Bananen, zerquetscht bzw. püriert

2 EL Buttermilch

Milch (nach Bedarf, nur wenn der Teig zu fest sein sollte)

Maple Syrup & Topping (zB Schinken, Avocado, Nüsse)

Gut zu wissen:

Die Buttermilch ist wichtig. Weshalb erfahrt ihr in diesem Artikel. Außerdem: Zwei Erkenntnisse zu Bananen:

  1. Sie öffnen sich am besten vom Ende her. Kurz drücken: Auf. So machen es auch die Experten.
  2. Pürieren geht leichter oder kann ersetzt werden, indem man die Bananen bereits in der Schale leicht mit Gefühl weich drückt.

Ich liebe das Frühstück, besonders das Ausgiebige am Wochenende. Unter der Woche folgen Daniel und ich unterschiedlichen Rhythmen: Ich stehe früh auf, mache Yoga und frühstücke. Daniel startet spät und in der Regel ohne Frühstück. Dementsprechend wichtig ist das gemeinsame Frühstück am Wochenende. Da gönnen wir uns etwas! Zum Beispiel diese herrlichen Pancakes.

Inspiration für Toppings

  • Maple Syrup - der Klassiker
  • Nüsse, Mandeln
  • Schinken oder Puten Coppa, besonders in Kombination mit Maple Syrup
  • Ricotta-Crème mit Maple Syrup und etwas Joghurt. Oder dieses Rezept, das köstlich schmeckt, auch mit normalen Zitronen, Meyer Lemons sind in Hamburg nämlich gar nicht so einfach zu finden. 
  • Frucht: Kompott oder Marmelade. Oder Apple Quince Butter.

So geht's

  1. Das Mehl in eine große Schüssel sieben, dann die anderen trockenen Zutaten hinzugeben. Soll der Teig vorbereitet werden, bitte das Backpulver noch außen vorlassen und erst kurz bevor die Pancakes gemacht werden in den Teig einrühren.
  2. Eier und Zucker schaumig schlagen, die Buttermilch hinzufügen und anschließend das Bananen-Püree untermischen.
  3. Die flüssigen Zutaten mit den trockenen Zutaten zusammenrühren - Achtung! Nur so weit, dass die Zutaten eben verbunden sind!
  4. Wenn die Mischung zu kompakt ist (sie sollte leicht vom Löffel laufen), ein bisschen Milch angießen.
  5. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, etwas Butter zerschmelzen lassen und bei mittlerer Hitze die Pancakes backen: Pro Pancake ca. 1-2 Minuten je Seite. Ich wende die Pancakes meist, wenn sie auf der Oberfläche Blasen schlagen.

Kaffee eingießen, den Pancake mit Maple Syrup beträufeln, Zeitung aufklappen: Das Wochenende genießen!

Wir gönnten uns zum Frühstück Filterkaffee. Das ist sonst nicht unsere Art: Ich vertrage Espresso-Kaffee deutlich besser, wie viele Menschen, die mit Reflux zu kämpfen haben. Ich hatte den Kollegen aus San Francisco eine Tüte von Blue Bottle Coffee, dem großen Kaffeeröster-Marke vor Ort in einer ohnehin Kaffee verliebten Stadt, mitgebracht. Das Geschenk wurde nicht so recht angenommen und blieb unbenutzt, so entschieden wir, den Kaffee selbst zu trinken.