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Muffins à la Ayurveda

Die kleine Alleskönner sind beliebte Mitbringsel zu Parties, und ich nehme sie gerne mit auf Reisen. Beispielsweise zu einer Radtour entlang der Havel, wie wir sie im Sommer 2014 machten. Es gibt schier unzählige Variationsmöglichkeiten. Hier findet ihr ein Rezept mit Orange und Wallnüssen, sowie einige Ideen für Variationen mit anderen Früchten, Gemüse, Nüssen, vegan oder nicht – Nichts muss, alles kann.

Muffins mit Orange - und andere Variationsmöglichkeiten

Ergibt 6-7 Muffins:

 1 Cup Weizenmehl

1 Cup Dinkelmehl

ein gut gehäufter TL Backpulver

3/4 TL Natron

Etwas Salz

3 EL Zucker

3/4 Cup Mandelmilch

3/4 Orangensaft

Zesten von einer Orange

Saft einer kleinen Zitrone

Wallnüsse, ca. 1 Hand voll, zerdrückt bzw. gehackt.

1/4 Cup Kokosöl

Gut zu wissen:

Ayurveda backt am liebsten ohne Ei. Das Eigelb ist schwer verdaulich und die Kombination von Ei mit Milchprodukten wird nicht empfohlen. 

Und noch ein Tipp:
Backformen aus Silikon brauchen nicht eingefettet werden und das Gebäck lässt sich hinterher sehr leicht aus der Form lösen, daher verwende ich für Muffins eine solche Form.

Dies ist das Rezept für Orangen-Muffins. Entsprechend der ayurvedischen Ernährungsregeln enthält das Rezept keine Eier und kombiniert Milchprodukte nicht mit Früchten. Die Zutatenliste kann je nach Muffin-Sorte variiert werden – ich stelle am Ende ein paar Varianten vor. Was immer gleich bleibt, ist die Zubereitung. Die ist bei Muffins einfach, was die kleinen Kuchen vermutlich so beliebt macht.

So geht's

  1. Den Ofen auf ca. 180°C vorheizen.
  2. Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel vermischen:
    Das Mehl sieben.
    Backpulver, Natron, Salz und Zucker hinzufügen.
  3. Die flüssigen Zutaten in einer kleineren Schüssel vermischen:
    Mandelmilch, Zitronensaft, Orangensaft und Orangenzesten, sowie das flüssige Kokosfett (im Topf auf kleiner Flamme geschmolzen).
  4. Die flüssigen Zutaten mit den trockenen Zutaten vermengen, und zwar so, dass diese gerade eben verbunden sind und es keine Mehlinseln mehr gibt. Dies muss kein homogener Teig sein, vielmehr ist hier Schludrigkeit gefragt, denn die Zutaten verbinden sich im Ofen dann optimal.
  5. Den Teig in Muffin-Formen füllen und für ca. 15 Minuten in den Ofen. Die Stäbchenprobe entscheidet: Klebt am Stäbchen  noch Teig, müssen die Muffins noch. Klebt kein Teig am Stäbchen, sind sie fertig.

Variationsmöglichkeiten

  • Mandelmilch und Zitronensaft ersetzen im Rezept die säuerliche Buttermilch. Mit anderen Worten: In einem Rezept ohne Früchte und wenn man Milchprodukte verträgt, kann man Mandelmich und Zitronensaft durch Buttermilch oder Yoghurt ersetzen. Ebenso kann die Mandelmilch gegen jede andere Getreide- oder Nussmilch ausgetauscht werden, wobei ich wegen der Energetik für VATA Mandel- oder Reismilch bevorzugen würde.
  • Statt Orangensaft nimmt man in Rezepten ohne Orange Wasser zu gleichen Anteilen.
  • Ebenso kann man variieren in den Füllungen. Ich mag beispielsweise sehr gerne Möhren oder Zucchini als Füllung, je nach Lust und Laune mit oder ohne Nüssen dazu. In der Menge kann dies ruhig etwas mehr sein, als im Rezept.
  • Backt man Muffins mit Banane, Kürbis oder anderen Zutaten, die eigene Süße mitbringen (beispielsweise Trockenfrüchte), würde ich die Menge des Zuckers leicht reduzieren.
  • Beim Zucker könnt ihr je nach gewünschtem Aroma variieren, ich habe beispielsweise Mascobado Zucker verwendet.

... und jetzt viel Spaß beim Experimentieren!