Suppe #1: Die rote Zora!

Rote-Beete-Kartoffel-Suppe und Linguine mit Fenchel-Pastinake-Zucchini Gemüse: Lauter kleine Reste.

Irgendwo habe ich gelesen, dass das Essen nach Ayurveda am besten frisch zubereitet werden sollte.  Das klingt nach einer Ernährungsphilosophie, die sich ausschließlich für Hausmütter, Freelancer und Teilzeitler eignet. Ich wüsste nicht, wie ich bei einer 42h-Woche das ganze Gekoche ohne ein Gefrierfach bewältigen sollte. Heute habe ich es (fast) geschafft:

Mittags: Vollkorn-Linguine mit Pastinake, Fenchel, Zucchini & Basilikum

Während zwei meiner Kollegen bei gepetto eine vegane Pizza bestellten (die großartig aussah, deshalb erwähne ich sie hier), habe ich mir ein schnelles Pasta-Gericht in unserer kleinen Büro-Küche zubereitet. Ich briet eine Zucchini, eine Pastinake und eine halbe Fenchel-Knolle in etwas Ghee an und würzte es mit etwas Zimt und Salz. Dazu kochte ich Vollkorn-Linguine, schenkte diese im Gemüse und bestreute alles mit etwas Selleriegrün und Basilikum. Lecker!  Und: kein Foto (ich hatte Hunger!)

Abends: Rote-Beete-Suppe

Am Abend zuvor hatte ich eine schnelle Rote-Beete-Kartoffel-Suppe zubereitet. Sie wird mein Abendessen sein. In unserem Kühlschrank befanden sich noch eine Rote Beete, eine Karotte, Kartoffeln und Stangensellerie. Ich dünstete alles mit einer kleinen Zwiebel in etwas Olivenöl an und würzte es mit ein paar Lorbeerblättern, Sternanis und etwas Zimt. Anschließend goss ich einen dreiviertel Liter Hühnerbrühe (ohne Hefe) an und lies alles bei kleiner Flamme eine gute Stunde köcheln. Gegen Ende entfernte ich die Lorberblätter, Zimt und Sternanis und pürrierte das Gemüse mit dem Zauberstab. Ein Schuss laktosefreie Sahne und die Suppe wurde noch etwas sämiger.

Das ergab drei Portionen. Eine für heute Abend, zwei für irgendwann. Ohne Gefrierfach wäre Ayurveda für mich schwer machbar. Also lege ich den Fokus auf 'selbstgekocht' und beherzige eine sanftere Version der ayurvedischen Ernährungsprinzipien.

Morgen fahre ich mit einigen Kollegen nach Kopenhagen. Ayurveda auf Reisen. Ich bin gespannt. Ich bin gespannt, was die dänische Küche abseits von Smørrebrød zu bieten hat. Denn: Brot ist verboten.