Rezept-SUCHE

Gebrauchsanleitung

Meine Rezepte sind durch Ayurveda inspiriert, meist vegetarisch, meist leicht bekömmlich. Milchprodukte verwende ich selten, ebenso wie Fleisch und Fisch, obwohl ich alle diese Dinge auch gelegentlich esse. Meine Rezepte enthalten darüber hinaus folgende Dinge nicht (man kann sie natürlich ergänzen):

  • Knoblauch. Kein Knoblauch. „Oh.“, werden viele jetzt vermutlich sagen. Statt Knoblauch gibt es bei mir eine Messerspitze Asafoetida.
  • Zwiebeln. Auch die nicht. Gekocht vertrage ich sie besser als roh, aber immer noch nicht besonders gut.
  • Tomaten. Es wird Leuten mit Reflux (wie mir) vom Verzehr abgeraten. Ich verwende manchmal einzelne Tomaten oder Tomatenmark - nichts im Vergleich jedoch zu dem, was ich gewohnt war, und was mir in anderen Küchen begegnet.
  • Erdbeeren. Sauer. Hin und wieder mal eine, sonst nicht.
  • Schokolade. Wirklich. Erstaunlicherweise fehlt sie mir kaum.
  • Soja. Eine Bohne. Ayurveda rät mir ab davon. Hafer-, Reis- oder Kokosmilch sind meine Alternativen, oder: mein neuster Liebling: Dinkel-Mandel. Flockt aber im Kaffee, also Obacht!

Auch ich suche mir Inspiration - in einer Vielzahl von Kochbüchern und auf verschiedenen Webseiten. Die Kochbücher, die ich lese, sind meist us-amerikanisch oder britisch, die Blogs sind themenspezifisch: entweder naturbelassen und nachhaltig, ayurvedisch, vegetarisch, magenfreundlich, mediterran oder vietnamesisch - so wie meine Vorlieben. 

In Bezug auf die Refluxkrankheit, habe ich bislang folgende Strategien versucht:

  • Die Anti-Reflux-Diät von Dropping the acid. Die Diät legt den Schwerpunkt auf säure-arm (also Lebensmittel mit einem ausgewogenen pH-Wert) und fettarm, außerdem einige andere Tipps, die man Reflux-Patienten generell empfiehlt (wie beispielsweise ein frühes Abendessen). Hilfreich fand ich die Listen der nach pH-Wert kategorisierten Lebensmittel. Sie waren richtungsweisend für mich beim Ausprobieren von Lebensmitteln und Lebensmittel-Kombinationen. Das Buch bietet außerdem einige nette Rezepte, die zeigen, dass man auch mit wenigen prägnanten Zutaten ein schönes Geschmackserlebnis zaubern kann. Einige Rezepte verwende ich noch immer. Ich hatte damals deutlich abgenommen, was ich halb gut, halb bedenklich fand. Außerdem ging mir das dauernde Kamillentee-Trinken irgendwann auf die Nerven. Ist mein Magen in Unruhe, greife ich dennoch dazu.
  • Ayurveda. Ausführlich habe ich mich dem Thema an dieser Stelle gewidmet. Kurz gesagt hat mir die ayurvedische Küche geholfen, indem sie mir gezeigt hat, wie sanft und wohlwollend Essen sein kann. Einige der Tipps fordern mich sehr, da sie viel Vorbereitung erfordern. Ich suche noch einen Weg, wie ich dies leichter und ohne, dass es in Stress ausartet, in meinen Alltag integrieren kann.